Es riecht nach Äpfeln, Spätsommer und Kindheit —
und nach dem, was einen nie ganz loslässt.
Schon als Kind war ich am liebsten zwischen Buchseiten verschwunden. Das leise Kratzen der Schallplatten und das vertraute Rattern der Hörspielkassetten ließen meine Fantasie wachsen und weckten meine Liebe zu Geschichten.
Viele Jahre später saß ich im Hort und sah zu, wie meine ersten kleinen Theaterstücke auf der Bühne lebendig wurden. Im Leuchten der Kinderaugen entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Schreiben. Aus diesen ersten Geschichten entstand Schritt für Schritt der Wunsch, eines Tages einen eigenen Roman zu schreiben.
Meine Wurzeln liegen auf einem Schäferhof. Das Leben auf dem Land, die Weite der Natur und der Umgang mit Tieren haben mich geprägt. Heute lebe ich wieder ländlich. In unserem großen Garten bauen wir Obst und Gemüse für den Eigenbedarf an, kochen Marmelade und genießen, was die Jahreszeiten uns schenken. Zu unserem kleinen Hofglück gehören Hühner, ein Bienenvolk und meine Gans.
Zwölf Jahre habe ich in England gelebt, eine Zeit, die mich bis heute prägt. Immer wieder zieht es mich dorthin zurück. Mein Herz schlägt für den Norden: für England, Dänemark und das Alte Land. Die Menschen, die Landschaften und ihre besondere Atmosphäre inspirieren mich zu neuen Geschichten.
Wenn ich nicht schreibe oder lese, bin ich am liebsten draußen unterwegs. Beim Wandern, auf langen Spaziergängen oder beim Schwimmen bekomme ich den Kopf frei. Nicht selten entstehen genau dort die besten Ideen.
Mit meinem Debütroman Bienenwespe hat sich ein Traum erfüllt. Ich schreibe Geschichten über das Leben mit all seinen hellen und dunklen Seiten. Nicht jede Geschichte endet glücklich. Aber ich glaube daran, dass es selbst nach Verlust und schweren Zeiten möglich ist, den eigenen Weg weiterzugehen und einen Neuanfang zu wagen.
Wenn meine Bücher Leserinnen und Leser berühren, sie sich darin wiederfinden und sie ein Stück begleiten, dann habe ich mein Ziel erreicht.
— Tina
Nach der Trennung von ihrem Mann kehrt Marie mit ihren beiden Kindern aus England in das Dorf Tausamen zurück, den Ort ihrer Kindheit. Auf dem elterlichen Apfelhof im Alten Land scheint vieles unverändert geblieben zu sein. Doch hinter der vertrauten Fassade warten alte Konflikte, unausgesprochene Schuld und ihre Mutter Helga, die noch immer glaubt, über Maries Leben bestimmen zu können.
Während Marie versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, begegnet sie Menschen aus ihrer Vergangenheit und neuen Menschen, die ihren Blick auf die Gegenwart verändern. Zwischen den Herausforderungen des Alltags wird sie immer wieder mit Fragen konfrontiert, denen sie lange aus dem Weg gegangen ist.
Nach und nach wird deutlich, dass es nicht nur um einen Neuanfang geht. Marie muss sich ihrer Vergangenheit stellen, um entscheiden zu können, wie ihr Leben weitergehen soll.
„Bienenwespe“ ist ein Roman über Familie, Freundschaft, eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung und die Spuren, die das Leben in einem Menschen hinterlässt. Aus Maries Perspektive erzählt der Roman davon, wie schwer Veränderung sein kann und dass sie manchmal notwendig ist.
Ich freue mich darauf, euch bei der Signierstunde persönlich zu treffen und euer Exemplar von Bienenwespe zu signieren.
Ich freue mich darauf, euch bei der Signierstunde persönlich zu treffen und euer Exemplar von Bienenwespe zu signieren.
Vielen Dank an alle, die bei der Lesung dabei waren und den Abend zu etwas Besonderem gemacht haben.
Eigentlich war die Lesung in meinem Garten geplant. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen haben wir den Nachmittag kurzerhand in mein angenehm kühles Wohn- und Esszimmer verlegt. So konnten wir die Lesung in entspannter Atmosphäre genießen.
Es war ein wunderbarer Nachmittag mit schönen Gesprächen, herzlichem Austausch und vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. Vielen Dank an alle, die dabei waren und diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben.
Weitere Termine sind in Planung und werden hier rechtzeitig bekannt gegeben, schaut gerne wieder vorbei.
„Mit viel Wärme führt Tina Reszka die empathische Hauptfigur Marie durch den neuen Alltag als Alleinerziehende … trotz der ernsten Themen hatte ich immer wieder beim Lesen, aufgrund der feinen Ironie der Marie, ein Lächeln auf den Lippen.“
Der Prolog, der gelungene Schreibstil und die kurzen Kapitel geben Raum zum Nachdenken und Reflektieren — ein sehr schön zu lesendes, unterhaltsames Buch darüber, worauf es im Leben ankommt: verzeihen, loslassen und seinen Platz finden.
„Ein leichtfüßiger Drahtseilakt zwischen fröhlicher, oftmals problematischer bis düster-melancholischer Familienbeziehungsgeschichte und einer an vielen Stellen einfach nur unterhaltsamen Geschichte mit feinem, romantisch-bildhaftem Stil.“
Was auf den ersten Blick wie ein banaler Heimatroman scheinen mag, entpuppt sich als bemerkenswertes Erstlingswerk — Tina Reszka lässt einen familiären Höhepunkt erst am Schluss nervenaufreibend aufblitzen. Absolute Leseempfehlung, mit großer Vorfreude auf die bereits angedeutete nächste Arbeit.













Für Lesungen, Presse oder einfach ein paar Zeilen zum Buch schreib mir gerne.